Wie wehre ich mich gegen eine ungerechte Notenvergabe?

Leider passiert es manchmal, dass man bei der Notenvergabe aus allen Wolken fällt und sich denkt: WTF? Der Prof, der eigentlich immer ganz nett erschien und die Arbeit vielleicht sogar bereits gelobt hatte, knallt dir auf einmal die schlechten Zensuren um die Ohren… 😳😡 OK, wenn du wenig für deine Arbeit getan hast und eigentlich im Grunde weißt, dass die Note verdient ist, führt kein Weg daran vorbei, als das Ergebnis zu akzeptieren. Wenn du dir allerdings den Allerwertesten für die Arbeit oder die Präsentation aufgerissen hast, darfst du ruhig Einwände erheben und und deinen Prof darauf ansprechen.

Beachte dabei jedoch die folgenden Punkte:

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Weitere Möglichkeiten:

1. Durchforste dein Email-Postfach

Vielleicht gibt es ja E-Mails von deinem Prof vor der Notenvergabe, in dem er deine Arbeit gelobt hat oder die bisherigen Arbeitsschritte für gut befunden hat. Diesen Schriftverkehr kannst du ihm dann im Rahmen deiner Argumentation vorlegen.

2. Suche Handschrift-Notizen

Falls es um einen Plagiatsvorwurf geht, kannst du deine eigenständige Arbeit eventuell mit deinen eigenen handschriftlichen Notizen belegen. 🤓

3. Ziehe den Prüfungsausschuss hinzu

Will dein Prof partout nicht von der schlechten Bewertung abrücken? Dann ziehe im Notfall den Prüfungsausschuss hinzu. Hier kannst du in der Regel eine Annullierung der Prüfungsergebnisse beantragen. 🎓

4. Kontaktiere einen Anwalt

Geht es um wirklich relevante Noten wie die der Bachelor- oder Masterarbeiten, kann es sich lohnen, eine Rechtsberatung hinzuzuziehen. Aber Achtung: das kann schnell teuer werden. Eine unverbindliche Rechtsberatung kostet 250 Euro, die Anfechtung einer Abschlussarbeit kann bis zu 500 Euro kosten. Überleg dir also im Vorfeld, ob es dir das wirklich wert ist. 💸

Deine Erfolgschancen:

Gute Aussichten auf Erfolg hast du, wenn formelle Fehler im Prüfungsablauf vorliegen oder wenn fachlich Richtiges als falsch bewertet wurde. Eher wenig Chancen hast du jedoch, wenn der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben oder die Gewichtung der Aufgaben untereinander ein Problem verursacht haben. Diese Kriterien unterliegen fast vollständig dem Bewertungsspielraum des Prüfers.

Achtung:

Bei einer Anfechtung oder sogar Klage solltest du nicht zu lange warten. Die Anfechtungsfristen unterscheiden sich je nach Studiengang und Hochschule, jedoch sollte meist innerhalb von 4 Wochen gehandelt werden. Reagiere am besten sofort und so früh wie möglich - damit bist du dann fristentechnisch auf der sicheren Seite.

Wir wünschen viel Erfolg! 🍀

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