Das hätte schon was - so ein Doktortitel vor dem eigenen Namen, oder? 😜 Aber wie kommt man zu dem begehrten Ehrenzusatz? Das Promovieren ist eine echte Herausforderung und nichts was man auf die leichte Schulter nehmen kann… Wir haben die wichtigsten Facts dazu:

Was heißt Promotion?

Eine Promotion bedeutet, dass du nach deinem Hochschulstudium systematisch weiter studierst und forschst. Im Rahmen einer Doktorarbeit bzw. Dissertation leistest du dann einen eigenen Beitrag zur Forschung. Diese Arbeit sollte von dir persönlich angefertigt sein und neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern. Nach erfolgreichem Abschluss muss die Doktorarbeit veröffentlicht werden - in Deutschland gilt die Publikationspflicht. 🙃

Wer darf promovieren?

Grundsätzlich jeder, der ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Durchschnittsnote von 2,5 und besser hat. Dann muss nur noch ein Doktorvater oder ein Platz in einem Promotionsprogramm gefunden werden. 🤓

Reicht der Bachelor zum Promovieren?

Die meisten Doktoranden haben einen Master-Abschluss, jedoch bieten einige Hochschulen auch besonders qualifizierten Bachelor-Absolventen einen Promotionszugang an.Oft bieten die Unis hierfür einen sogenannten Fast-Track an, bei dem die Studenten parallel zu Ihrer Promotion ein Masterstudium absolvieren. Die Kriterien für die besondere Qualifizierung legen die Universitäten individuell selbst fest.

Dabei unterscheidet man zwei Modelle der Fast-Track-Promotion. An einigen Unis müssen die Doktorandinnen und Doktoranden parallel zur Promotion das Masterstudium vollständig abschließen, d.h. den Mastergrad erwerben. An anderen Universitäten ist der Master-Abschluss dagegen gar nicht zwingend vorgeschrieben.

Darf ich mit FH-Abschluss promovieren?

An der FH selbst nicht. Das Promotionsrecht ist bis jetzt nur den Universitäten vorbehalten. Die Universitäten können jedoch selbst entscheiden, wenn sie zur Promotion zulassen. Wenn du also einen Doktorvater an einer regulären Uni findest, der dich und dein Thema betreuen möchte, steht einer Doktorarbeit nichts mehr im Wege. 💪🏻

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Welche Möglichkeiten der Promotion gibt es?

Eine Doktorarbeit kann entweder individuell betreut oder im Rahmen eines Promotionsprogramms angefertigt werden. Welche Variante besser zu einem passt, muss jeder selbst entscheiden.

Die individuelle Promotion

Die Promotion in Eigenregie oder auch Individualpromotion ist die "klassische" Variante, den begehrten Titel zu erlangen. Als Doktorand ist man auf diese Weise relativ unabhängig. Die Betreuung erfolgt über einen selbst gewählten Professor, mit dem das Thema im Vorfeld abgestimmt worden ist.

Die Bewerbung sieht dann so aus:

Die individuelle Promotion hat den Vorteil, dass man sehr viel eigenständiger arbeitet und sich die Zeit frei einteilen kann. Es ist jedoch ein hohes Maß an Selbständigkeit und intrinsischer Motivation erforderlich. 😅

Promotionsprogramme

Wer eine feste Struktur, ein Diskussionsforum und ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen Doktoranden und Doktorvater sucht, der sollte sich auf ein festes Promotionsprogramm bewerben. Diese Programme erfolgen in Form von Graduiertenkollegs oder -schulen in denen Doktoranden ihre Arbeit im Rahmen eines koordinierten Forschungsprogramms durchführen. Hier sind dann meist mehrere Hochschullehrer beteiligt, außerdem ist eine interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsprogramms erwünscht.

Der Vorteil hierbei: finanzielle Mittel werden gestellt und können für Reisen und Forschungsmittel beantragt werden. Außerdem gibt es regelmäßige Events, Forschungskolloquien, Workshops oder Summer Schools. 👫👬

Wie finanziert sich die Promotion?

Die Finanzierung ist davon abhängig, in welcher Form du deine Doktorarbeit schreibst - im Rahmen eines Programms oder individuell.

Die Möglichkeiten sind vielfältig:

- Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Werkaufträge
- Erwerbstätigkeit außerhalb der Uni
- Finanzierung durch ein beteiligtes Unternehmen
- Finanzielle Unterstützung durch Familie oder Freunde
- Förderung durch ein Promotionsstipendium.

Der Abschluss

Der Doktortitel ist dann der Lohn des Fleißes. Er richtet sich nach dem Fachbereich, in der die Arbeit ihren Schwerpunkt hat. Das Wissenschaftsgebiet wird dann durch Zusätze zum Doktor gekennzeichnet, wie z.B. "Dr. phil." (in Philosophie, bzw. den Geistes- und Sozialwissenschaften) oder "Dr. rer. nat." (in der Naturwissenschaft). Der Doktortitel ist der höchste akademische Grad in Deutschland - worauf wartest du noch? 😍🎓

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