Studentenverbindungen – geliebt, gehasst, gefürchtet. 🗝 Eine Verbindung kann viele Vorteile bringen, dafür ist das Leben in den vorgegebenen Strukturen auch nicht immer ganz einfach. Wir klären auf, was eigentlich hinter dem Mysterium der Studentenverbindung steckt. 🤓

Definition & Eigenschaften

Die „Studentenverbindung“ ist der Oberbegriff für jegliche Arten von studentischen Kooperationen. In Deutschland gibt es ca. 1000 aktive Verbindungen, ungefähr 1% aller Studenten sind Verbindungs-Mitglieder. 🎓

Das Leben in einer Studentenverbindung ist bestimmten Ritualen oder auch Zwängen unterstellt. Die Mitglieder müssen sich diesen unterwerfen und sich zum Beispiel mit bestimmter Kleidung oder Symbolen (farbentragend) zu erkennen geben. Einige Verbindungen sind „schlagend“ und praktizieren regelmäßige Fechtkämpfe. Diese gehen manchmal nicht ganz unblutig aus. ⚔

Meist sind die Strukturen der Verbindungen sehr einnehmend und recht konservativ. In einigen Verbindungen ist sogar Herren- bzw. Damenbesuch auf dem Zimmer verboten. 🙊 Es gibt jedoch auch einige unpolitische Vereinigungen, die sehr locker und entspannt agieren.

Arten von Verbindungen

- (schlagende) Burschenschaften: meist sehr traditionell, politisch und konservativ
- Unpolitische Corps: Vereinigungen vielfältiger Art
- Konfessionelle Verbindungen mit religiösem Bezug
- Landsmannschaften
- Turner-, Sänger oder Jagdverbünde

Mitgliedsstruktur

Alle Verbindungen haben eines gemeinsam: die dreiteilige Mitgliedsstruktur. Einsteiger müssen sich zunächst eine ganze Weile als „Fuchs“ (beziehungsweise Fux) bewähren. 🐺In dieser 1-3 semestrigen „Probezeit“ muss sich der Fuchs die Geschichte, Rituale und Gewohnheiten der Verbindung aneignen und den Burschen bei Bedarf auch teilweise „dienen“. 🙏🏻

Hat der Fuchs sich in der Anfangszeit bewährt, wird er nach Abstimmung der Ranghöheren zum „Burschen“ ernannt. Er ist dann für den Rest seines Studiums Teil der „Aktivitas“ seiner Verbindung und kann alle Vorteile vollständig genießen. 🍻

Nach Beendigung des Studiums wird der Bursche dann zum „Alten Herren“.: Dieser muss seiner Verbindung dann quasi etwas „zurück geben“ und diese dann finanziell und fachlich unterstützen. Es gilt das Lebensbundprinzip: wer einmal Mitglied ist, bleibt dies eigentlich auch für immer. Die ehemaligen Studenten, die sich in Führungspositionen in der Wirtschaft oder Wissenschaft befinden, unterstützen die Studienabgänger mit ihrem Netzwerk. 💪🏻

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Wie wird man Mitglied?

Jede Studentenverbindung verfügt über eigene Aufnahmekriterien und Rituale, allerdings sind die Aufnahmehürden oft sehr hoch. Vorteilhaft ist, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt... Und die wichtigste Voraussetzung ist die Überzeugung für die Sache! Der Anwärter muss auch damit zurechtkommen, sich einige Monate zu unterwerfen und diverse „Prüfungen“ zu absolvieren. 😅

Ist eine Verbindung was für dich? Wir haben die Pros und Cons:

Pro:

- Günstiges Wohnen im Verbindungshaus
- Finanzielle Unterstützung während der Studienzeit
- Wertvolles Netzwerk wichtiger Kontakte für die Zukunft
- Angebot an Freizeitaktivitäten
- Freundeskreis sofort vorhanden
- Ersatzfamilie
- „Kameradschaft und Loyalität“
- Karriereförderung und -vorteile

Contra:

- Oft wird eine politische Richtung vorgegeben
- Teilweise Extremismus
- Gruppendruck hinsichtlich Trinkverhalten, Bekleidung
- Antifeministisch – hauptsächlich männlich
- Lebensbund: lebenslange Verantwortung
- Oft knallharte Hierachie
- Teilweise fragwürdige Rituale

Na, was meinst du? Auf in die Studentenverbindung? 🚀 Egal, ob mit oder ohne: LinQfish wünscht dir ein erfolgreiches und entspanntes Studium!

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